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Alienus II, 2012

Alienus II besteht in erster Linie aus zwei Inkjetdrucken aufgezogen auf je eine Hartschaumplatte. Darauf ist jeweils das Portrait einer Person (Kopf bis Brustansatz) zu sehen. Eine Person ist weiblich, die andere männlich. Diese Porträts sind mittels digitaler Collage verfremdet. Hautpartien anderer Körperstellen wurden eingearbeitet. Diese Hautpartien sind normalerweise durch Kleidung verdeckt oder nicht in dem Ausmaß sichtbar, wie sie jetzt vergrößert auf der Collage zu sehen sind.

Lonely People, 2012

In der Arbeit Lonely People wurde eine Plakatwand (356 x 252 cm) mit Chromfolie überzogen. Diese Folie auf der Wand funktioniert wie ein großer Spiegel der seine Umgebung zurückwirft – nur im Gegensatz zum echten Spiegel ist die Umgebung darin verzogen und verschwommen dargestellt. Dieses Plakat als solches überlebte nur einen Tag. Freunde bzw. Kommilitonen übersprühten es mit den Namen unserer Professoren und dem Wort SUCK in der Farbe Pink. Zwei Wochen später reagierte Ro-lex dann mit Babyblau und der Aussage LETS FUCK THE COMPANY.

Dark Room, 2011

Bei Dark Room stellt Ro-lex die Frauenkirche auf den Kopf. Es gibt in der Hochschule für Bildende Künste Dresden nur ein Atelier in dem das möglich ist. In diesem wurden die Fenster mit lichtundurchlässiger Baufolie abgeklebt und an einer Stelle ein Loch ausgeschnitten. Dieses einfache Prinzip der Camera Obscura haben wir genutzt, um das Wahrzeichen Dresdens verkehrtherum darzustellen.

X?, 2010

Diese Arbeit wurde im Dezember 2010 im Rahmen einer gemeinsamen Studioausstellung im Senatssaal der HfBK Dresden umgesetzt. Die Grundfläche des Raumes ist nahezu quadratisch und die Außenwand beinhaltet eine große Fensterfläche. Auf die Innenseite dieser Fensterfläche wurde matt-schwarze, lichtundurchlässige Klebefolie aufgebracht. Es entstand ein scherenschnittartiges Bild eines Vogels. An den vier Ecken des Raumes befanden sich vier Lautsprecher. Über diese wurde die Tonaufzeichnung eines schweren pfeifenden Atmens im Dauerloop abgespielt.

Freund/Feind, 2010

Die komplette Plakatwand (356 x 252 cm) wurde mit Makulatur überzogen. Danach wurde der aus vielen Teilen zusammengesetzte Schriftzug ICH BIN DEIN FREUND darauf geklebt. Jedes Wort besteht aus dem Wort selbst, z. B. setzt sich das Ich aus 190 Ichs und das Wort Freund aus 620 mal dem Wort Freund zusammen. Nur der Buchstabe R und ein Teil des Buchstabens U des Wortes Freund wurden mit günstigem Tapetenkleister auf die Plakatwand geklebt – mit dem Ziel, dass diese sich über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen ablösen.

Von der Genugtuung in friedlichen Zeiten und dem unausweichlichen Drang nach oben, 2009

In der Mitte des Raumes als Erstes sichtbar ist ein Turm aus Kisten auf denen Buchstaben aufgedruckt sind die zusammen JA JA SU P E R LE E R E ergeben. Andere Kistenstapelungen sagen andere Dinge wie: D A N D Y oder R E I Z R A B A B E R oder KOZKU K E R. Gegenüber zur Fensterseite steht eine ganze Armee aus JA-Kisten. In einer Raumecke stapelt sich ein Haufen Schaumstoffschläuche, auf der anderen Seite hängt eine Malerei, die ein buntes Farbgeflecht zeigt über das rote Striche gezogen wurden, wie beim Abzählen der Tage. An den restlichen Wänden hängen Schwarzweiß Fotografien der Künstler in befremdlichen Posen und eine Art Peitsche aus Bauplane.

Alienus I, 2009

Alienus I ist der Wegbereiter für die Alienus Serie. Es zeigt jeweils das Portrait einer männlichen und einer weiblichen Person (Kopf bis Brustansatz). Diese Porträts sind mittels digitaler Collage verfremdet. Hautpartien anderer Körperstellen wurden eingearbeitet. Diese Hautpartien sind normalerweise durch Kleidung verdeckt oder nicht in dem Ausmaß sichtbar, wie sie jetzt vergrößert auf der Collage zu sehen sind. In jedes Portrait wurden nur Körperstellen des eigenen Körpers eingebaut.

Softcell, 2008

Für die Arbeit Softcell haben wir uns des Eingangs eines kleinen Raumes in einem ehemaligen Umspannwerk bemächtigt. Der türlose Eingangsbereich wurde von uns mit hunderten Schaumstoffstücken, in der Größe von kleinen Backsteinen, eingemauert. Der Schaumstoff hat unterschiedliche gelbliche Farbgebungen, die sich über die Zeit weiter dunkler verfärbten.Neben dem zugemauerten Bereich befand sich knapp unter Augenhöhe ein kleine Wandöffnung, die den Blick in den dahinter liegenden Raum zuließ.