please enable javascript to browse this site correctly.

"Die Perfektheit und das Fehler" in der G.A.S-station Berlin

Ausstellung: 12. Oktober 2013 bis 1. Februar 2014
Vernissage: 11. Oktober 2013 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr Sa 14-17 Uhr

Das sechste internationale themenspezifische und spartenübergreifende Ausstellungsprojekt der G.A.S-station.

40 Positionen aus Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Joachim Bauer - Wissenschaft | Manuela Beyer-Bunk - Fotografie, Literatur | Edition Splitter, Batya Horn – Literatur | Matthias Fitz - Installation | Ulrich und Johannes Frey - Wissenschaft | Kathrin Gerlof und Julia Nowak – Literatur/Fotografie | Michaela Göltl - Fotografie | Ulrich Gorsboth - Textbeitrag | Viktor Gröger - Wissenschaft | Maria Hanl – Objekt/Text | Heige-Björn Meyer, Karen Schönemann - Performance | Peter Helmke - Bildende | Institut Nid-de-Poule (Ursula Achternkamp, Verena Hahn, Katrin Schlitt) – Performance | Oliver Jacobi - Objekt | Harald Köhneke - Objekt | Markus Krug - Objekt | Marek Kucharski - Installation | Tilman Küntzel - Video | Albert Markert - Installation | Klara Meinhardt - Objekte | Edward Naujok - Objekte | Wolfgang Neipl - Video | Katrin Neumann - Installation | Oliver Orthuber - Installation | Stefan bc Ottermanns - Collage | Armando Pelliccioni - Malerei | Herbert Pietschmann - Wissenschaft | Stephan Puchegger - Wissenschaft | Max Renneisen - Malerei | Sandra Riche - Objekte | Stefan Riebel - Objekt | ro-lex (Alex Lebus und Robert Brandes) - Fotografie | Yvette Sánchez - Wissenschaft | Steven Scott - Video | James A. Shapiro - Wissenschaft | Herbert Christian Stöger - Videoanimation | Team K.U.SCH. - Bildende | Burchard Vossmann - Objekt | Gisela Weimann - Collage.

Das Streben nach Perfektion ist im Allgemeinen mit positiven Wertungen besetzt. Aber was ist Perfektheit? Ist es das Erreichen von vollkommener Deckungsgleichheit einer geistigen Idealvorstellung und der tatsächlichen Ausführung? In der mathematischen Disziplin ist Perfektheit – z.B. die Forderung nach Übereinstimmung einer Menge und ihrer Ableitung – erfüllbar. Aber gibt es Perfektheit auch in einem andern Sinne? Und welche Idealvorstellungen verbergen sich hinter dem einen oder anderen Perfektionismus? Hat der Drang nach Perfektion und das damit verbundene Vermeiden von Fehlern auch kritisch zu hinterfragende Auswirkungen auf Gesellschaft und Psyche?

Unentwegt ist der Geist auf der Suche nach Fehlern: in Texten, vorgetragenen Wörtern, Bildern, Handlungen etc. Der Fehler zieht Aufmerksamkeit auf sich und sogleich in seinen Bann, sodass der fehlerhafte Ausdruck sich vor den eigentlichen Sinn und Inhalt schieben kann. Andererseits kann eine winzige Störung, ein unscheinbarer kleiner Fehler den Werdegang eines ganzen Systems bestimmen oder es zu Fall bringen. Aber steckt auch erhellendes oder kreatives Potenzial im Fehler?